Uni München Eishockey und Inlinehockey

 

Spielberichte-Archiv der Uni Mannschaften

Spielberichte 2003/2004

Spielberichte Hochschulauswahl
Spielberichte Team Uni München


Hochschulauswahl

Turnier in Mailand (Frühjahr 2005)

Auch dieses Jahr war die Hochschulauswahl der Münchner Uni zum Turnier im Olympiaeisstadion Mailand eingeladen. Und nachdem man letztes Jahr das Turnier gewann, war das Ziel von Anfang an klar: Der Scudetto mußte verteidigt werden.

So traf man sich am Freitag, 29. April um 7 Uhr am ZHS Gelände zur gemeinsamen Abfahrt. Unterwegs sammelte man noch am zweiten Treffpunkt in Landsberg den Rest der Mannschaft auf um dann über den Bodensee Richtung Italien zu fahren. Das noch in Deutschland zum ersten Mal Biernotstand herrschte, bereitete sowohl Spielern als auch Trainern Sorgen - nur aus unterschiedlichen Gründen!

12 Stunden und unzählige (Toiletten)Pausen später erreichte man endlich Milano. Zunächst wurde in die Jugendherberge eingecheckt und anschließend das Hockeygepäck ins Stadion gebracht. Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung. Die Meisten entschieden sich für einen Besuch der Innenstadt, auch um dort noch etwas zu Essen. So fand man sich dann doch gemeinsam bei einem Ristorante wieder, bevor jeder sein individuelles Abendprogramm startete.

Am nächsten morgen wurde es dann ernst. Gespielt wurde in zwei Gruppen:

Grüne Gruppe Blaue Gruppe
Uni München Uni Mannheim

Academique Genf

University of London
CUS Milano Greens CUS Milano Blues
Nijmegen Saints Hockey Torino

Erster Gegner am Samstag waren die Nijmegen Saints; die einzige Mannschaft aus der Gruppe, die man nicht aus dem Vorjahr kannte. Wie stark würden die sein? Wie fit sind die eigenen Spieler? Fragen über Fragen. Die Antworten folgten auf dem Feld. Denn kurz nach dem Eröffnungsbully krachte es bereits im Münchner Tor. Man konnte kaum glauben, daß man einem 0:1 Rückstand hinterher laufen würde - jetzt war es Gewissheit! So langsam erholte man sich und drehte das Spiel noch bereits in der ersten Hälfte. Obwohl letztendlich ein deutlicher 7:1 Erfolg gefeiert werden konnte, war man noch nicht mit der eigenen Leistung zufrieden und so wurde in der Kabine heiß und ausgiebig diskutiert und gewettert.

Da wir auch gleich das nächste Spiel hatten - diesmal gegen Gastgeber CUS Milano GFreens - war es an der Zeit zu zeigen, was wir wirklich draufhatten. Halbzeitstand 3:3 - Die Ansprache nach dem ersten Spiel hatte nix gebracht. Und es drohte die erste Turnierniederlage. Diesmal konnte man erst in der zweite Hälfte aufdrehen und so gewann man dann doch noch mit 6:4. Schwein gehabt! Was danach in der Kabine los war, kann man sich vielleicht vorstellen. Gut das jetzt erstmal Pause war...

So ging man etwas erholt in die letzte Vorrundenpartie gegen Academique Genf. Gleich zu Beginn des Spiels zeigte man, daß man es dieses Mal anders angehen wollte und schoß eine 2:0 Führung zur Halbzeit heraus. Doch irgendwie war man sich der Sache zu sicher und so kam man über ein 1:1 in der zweiten Hälfte nicht heraus. Das wir durch diesen 3:1 Sieg als ungeschlagener Erster unserer Gruppe darstanden, war angesichts der gebotenen Leistung schon etwas kurios.

In der Blauen Gruppe hatte sich die Uni Mannheim vor der University of London durchgesetzt, wodurch die Engländer unsere Halbfinalgegner am morgigen Sonntag sein würden. Doch zunächst hatte man ja noch den gesamten Samstag Abend Zeit auf der Players Night am Eisstadion abzuhängen oder die Mailänder Innenstadt unsicher zu machen...

Sonntag, 1. Mai - Halbfinalspiel gegen University of London - Die große Frage: Wie kommen wir ins Spiel? Man ging vorsichtig aber konzentriert zu Werke und erarbeitete sich eine 3:0 Führung. Auch in der zweiten Hälfte baute man die Führung weiter aus und konnte am Ende sogar den ersten Shutout mit einem deutlichen 10:0 feiern! Zum ersten Mal im Turnier bot die Mannschaft eine ansprechende Leistung und zog damit zuversichtlich ins Finale ein.

Das zweite Halbfinale bestritt die Uni Mannheim gegen Academique Genf. Die Entscheidung zog sich bis zum Ende des Spiels hin - 1:0 für Mannheim. Dem deutsch-deutschen Finale stand nun nichts mehr im Weg.

Auch das Spiel um Platz 3 wurde spannend, da es zwischen Academique Genf und der University of London langezeit unentschieden stand und erst kurz vor Schluß der entscheidende Treffer zugunsten von Genf fiel.

Das im letzten Spiel des Turniers, dem Finale, der Scudetto nach Deutschland gehen würde, war klar. Nur würde er wieder nach München geholt werden? JA! In einem hochklassigen Spiel schoß München das erlösende 1:0 - und sollte die Führung bis zum Ende auch nicht mehr abgeben. Die Mannheimer kamen immer mehr unter Zeitdruck und stellten daher zwangsweise auf Offensive um. So wurde es ein chancenreiches Spiel für beide Seiten. Glücklicherweise konnten die Mannheimer kein Kapital draus schlagen und so bauten wir die Führung aus. Einen möglichen zweiten Shutout vergab man gegen Ende des Spiels und ließ noch zwei Tore für Mannheim zum 5:2 Endstand zu. Wahrscheinlich war die Mannschaft schon gedanklich bei der Pokalübergabe.

So kehrte der Scudetto nach 2004 zum zweiten Mal nach München! Wie letztes Jahr war das Turnier klasse organisiert und hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Danke an die Organisatoren sowohl in Mailand als auch an der Uni München dafür.

Abschlußtabelle des Turniers:

1.
Uni München
2.
Uni Mannheim
3.
Academique Genf
4.
University of London (ULUICH)
5.
CUS Milano Blues
6.
CUS Milano Greens
7.
Nijmegen Saints
8.
Hockey Torino

Euer Gunnar

12.11.-14.11.2004: Sportlicher Vergleich zwischen University Oxford und Universität München

Der Leistungsvergleich zwischen den beiden Universitäten fand am Freitag dem 12.11.04 und Samstag dem 13.11.04 statt. Das Team aus München konnte die Spiele mit 9:5 (gegen die Oxford Blues, 1. Mannschaft) und 24:2 (gegen die Oxford Vikings, 2. Mannschaft) für sich entscheiden. Am Sonntag dem 14.11.04 bestritt die Hochschulauswahl zudem ein Spiel gegen die London Chiefs, welches ebenfalls gewonnen werden konnte (9:7). Somit kehrte das Münchner Team ungeschlagen von der Insel zurück.
Neben den sportlichen Highlights, waren auch kulturelle und gesellschaftliche Termin im Programm. Zum Beispiel der Stadtrundgang im Herzen von Oxford, der Empfang im 1863 gegründetem Vincent Club Oxford oder dem Besuch des Sonntagmorgen Gottesdienstes in der Christ Church.
Ausführlicher Bericht folgt.
Fotos findet ihr in der Bildergalerie bzw. ein Download der Bilder in höherer Auflösung ist hier möglich.

(Patrick Oberdörfer)

>> ausführliche Spielbericht ( Word-Dokument)

 

01.03.2004: Turniersieg im Hochschulturnier 2004.

Am Montag, 1. März 04, war es endlich soweit: die mittlerweile 3. Ausgabe des internationalen Hochschul-Eishockeyturniers der TU München stand vor der Tür.
Mehr dazu hier.

 


Team Uni München

28.01.2004 Attelhaie - Uni Muenchen 9 : 1

Am Mittwoch, 28.1, traf das Uni-Team abends um 22.20Uhr in Grafing auf die Attelhaie. Auch mit mehr als den nur acht anwesenden Spielern der Uni wäre für uns gegen die spielerisch besser organisierten und meist einen Schritt schnelleren Attelhaie wohl nichts zu holen gewesen. Mit nur drei Auswechselspielern auf der Bank natürlich erst recht nicht, und so fiel das Ergebnis auch aus. In einer Größenordnung von 1:9 dürfte sich unsere Niederlage bewegt haben. Ohne einige gelungene Aktionen unseres Torwarts wäre sie noch etwas höher ausgefallen. Immerhin reichte es noch zu einem Ehrentreffer für uns, den Victor Wahlandt erziehlte. Bleibt nur zu hoffen, daß wir uns im nächsten Spiel in etwas größerer Mannschaftsstärke und besserer Verfassung präsentieren!

(Julian Münzing)

16.01.2004 Uni Muenchen - Maitenbeth 10 : 2

Gänzlich unerwartet und kurzfristig bot sich für die Uni-Mannschaft am Freitag, 16.01., die Möglichkeit zu einem Freundschaftsspiel gegen eine Hobbymannschaft aus Maitenbeth (Dank an Paul und Robert!). Zum Spielbeginn um 9Uhr abends hatten sich in Grafing 12 Feldspieler für die Uni eingefunden, darunter mit Tina, Robert, Arndt und Frank 4 frisch gedraftete Cracks. Trotzdem übernahmen wir von Beginn an das Kommando gegen die recht junge Mannschaft aus Maitenbeth. Gleich im ersten Einsatz eröffnete der "Chickensturm" (Tina Julian Max) das Feuer. Tina verwandelte ein präzises Zuspiel vom Schatz Max mit einem trockenen Schuß in die Torecke. Rekordverdächtig: gleich ihre erste Puckberührung im ersten Spiel benutzte Tina zu einem erfolgreichen Torschuß!! In schöner Regelmäßigkeit fielen im folgenden Spielverlauf die Tore für die uns, wobei Tina mit ihrem zweiten Tor zum Zwischenstand von 3:0 noch eins draufsetzte. In den letzten 20 Spielminuten ließ angesichts der hohen Führung unsere Konzentration erheblich nach, so daß die Gegner nun deutlich gefährlicher wurden und wesentlich häufiger in unserem Drittel auftauchten. Mit zwei Toren wurden ihre Bemühungen schließlich auch belohnt. Die Tore beim 10:2-Erfolg schossen Tina 2, Max 1, Frank 1, Basti 2, Julian 4.

(Julian Münzing)

29.11.2003 Uni München - Klostersee Pinguine 7 : 0

Am Samstag (29.11.) bestritt die Uni-Mannschaft endlich das heißersehnte erste Spiel gegen eine gegnerische Mannschaft, nachdem bei den beiden ersten Eiszeiten in Grafing eine Woche vorher mangels Gegner nur Zocken untereinander angesagt war. Abends um 11Uhr empfingen wir die Klostersee Pinguine, freilich nur zu einem Freundschaftsspiel, da wir uns durch das Double (Meisterschaft und Ligapokal) letzte Saison in der NHL den Aufstieg in die nächsthöhere Gruppe erkämpft hatten - leider hatten wir jedoch schon in der höchsten Klasse der NHL gespielt, so daß wir ohne jetzt ohne Liga dastehen und uns mit Freundschaftsspielen begnügen müssen. In den allerersten Minuten taten wir uns schwer gegen den für uns noch völlig unbekannten Gegner, ohne daß dieser daraus Kapital schlagen konnte. So fanden wir immer besser ins Spiel und erkämpften uns im ersten Drittel einen 2:0 Vorsprung. Das zweite Drittel spielte sich zum Großteil in der neutralen Zone und im Drittel des Gegners ab; selten kam der Gegner gefährlich vor unser Tor, doch auch wir schafften es trotz der einen oder anderen Chance nicht, die Scheibe im Tor unterzubringen, so daß es zur zweiten Pause beim 2:0 blieb. Im Schlußabschnitt machten sich, bedingt durch die geringe Spielerzahl, beim Gegner konditionelle Schwächen bemerkbar, die sich jetzt auch in Toren für uns niederschlugen. Gelegentliche Konter gaben unserem hervorragenden Gast-Torwart Gelegenheit, einige Paraden vorzuführen, die ihm den Shutout sicherten. Ergebnis: 7:0. Erfolgreich war auch der Einstand der Neulinge im Team: während der von Jokerit oder so aus Finnland zu uns gestossene Antti als Verteidiger durch gute Übersicht und hartes Körperspiel glänzte, trugen sich die beiden echten Rookies in die Scorerliste ein: Steffi mit zwei Assits und Gunnar mit einem Tor.

(Julian Münzing)


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Letzte Änderung
17.01.2007

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